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Während die einen jubeln den Heizenergiebedarf durch Wärmedämmung erheblich gesenkt zu haben, kämpfen Bauschadensfachleute bereits mit den gewaltigen Schattenseiten dieser zweifelhaften Praxis. Da der richtige Luftaustausch nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer wichtig ist, kann man Neubaufeuchtigkeit, beschlagene Scheiben, Schimmelpilzbildung und sogar Bauschäden mit intelligentem Lüften wirksam bekämpfen und vermeiden. Schimmelpilze und Bakterien im Haus sind ein ernst zu nehmendes gesundheitliches Risiko. Schimmelpilze können darüber hinaus einen sehr unangenehmen, sogar unerträglichen Geruch verursachen, der zu sofortigen Gegenmaßnahmen zwingt. In dem Bemühen um Einsparung von Energie werden unsere Häuser heute zunehmend gedämmt und mit dichten Fenstern ausgestattet. Natürliche Funktionen von Fenstern gehen dabei verloren und müssen jetzt durch bewussten Luftaustausch ausgeglichen werden. Die heutigen Investitionen in tote Technologie in unseren Häusern ist ebenfalls eine Energieverschwendung, die man aufzeigen und vermeiden sollte. Typisch für schimmelbedingte Erkrankungen sind Nasennebenhöhlenentzündungen, gehäufte Infekte und Schmerzen in allen Gelenkbereichen. Bei Hauterkrankungen und Allergien sollte ein guter Innenraumdiagnostiker hinzugezogen werden. Fehler in der konstruktiven Planung sind besonders dann schwerwiegend, wenn im Nachhinein festgestellt wird, dass eine Sanierung des Hauses aus Kostengründen nicht mehr in Frage kommt. Jeder Baufachmann weiß, dass Feuchtigkeit immer zu Bauschäden führen kann. Ungeeignete Dämmstoffe bringen zudem die Gefahr des Pilzwachstums, das zunehmend die Gesundheit der Bewohner älterer Wohnungen und Häusern bedroht. |
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